Sonntag, 14. September 2025

Belgien und Luxemburg, Tag 9 (Sonntag, 14.9.2025): Vianden und Clervaux

Da der sehr ruhige Stellplatz beim Aussichtsturm des Stausees nur im WoMo-Reiseführer, nicht aber in Park4night vermerkt ist, hat ihn Ludwig ganz allein verwendet. Die vor einigen Tagen für Samstag vorhergesagte größere Regenmenge ist doch noch eingetroffen, aber erst am Abend und in der Nacht. Am Morgen ist es fast wolkenlos (da das Wetter wechselhaft bleibt, wird sich das bald wieder ändern) bei 9 Grad.


Ich fahre zum Aussichtspunkt mit Blick auf die Burg von Vianden.


Im Tal liegt Nebel, der gerade dabei ist, sich aufzulösen. Ich bleibe ein paar Minuten, um Fotos zu machen. Leider schiebt sich eine graue Wolke vor die Sonne.


Ich gehe hinunter in die Stadt Vianden alias Veianen (2.200 Einwohner), die im Februar 1945 als letzte Luxemburger Stadt befreit wurde. Entlang der Straße (max. 3,5 t) gibt es Gratis-Parkmöglichkeiten. Vianden ist zweifellos ein Highlight Luxemburgs. Nur die Autos und vor allem die durchfahrenden lärmenden Motorräder stören. An der Flusspromenade findet ein Wettangeln statt.







Nach der Stadtbesichtigung steige ich zur Burg hinauf (Eintritt: 13 Euro). Anfang der 1970er war sie nur eine Ruine. Seit 1977 gehört sie dem Staat Luxemburg und wurde renoviert.




Zurück nehme ich nicht den kürzeren Weg, sondern gehe entlang der Straße, um noch ein paar Fotos der Burg zu schießen.


Um 12:30 bin ich bei Ludwig zurück. Ich esse ein halbes Baguette mit Mortadella, Käse und Ei.


Kurz hinter Vianden ist der Fluss Our gestaut. Ich halte auf einem kleinen Parkplatz und gehe zurück zur Staumauer ...


... für ein letztes Foto der Burg.


Ich folge nun der Straße, die am Fluss entlang durch den Naturpark Our führt. 4 Baustellen, davon zwei mit Ampelregelung, nerven. Zuletzt ist die Straße nach Munshausen gesperrt. Tomtom leitet mich immer wieder zur Sperre zurück. Ich muss Google Maps zu Hilfe nehmen. In Munshausen befindet sich neben der Kirche ...


... das Naturerlebniszentrum A Robbesscheier (Eintritt frei).



Ich fahre weiter nach Clervaux alias Clerf alias Klierf oder Cliärref (6.000 Einwohner). In einer in Park4night eingetragenen Wohnstraße (Sackgasse) sind mehrere Längsparkplätze neben der Straße frei (gleich vor der Einfahrt gibt es auch einen kostenpflichtigen Parkplatz, der Sonntags gratis ist).


Ich gehe zuerst zum Schloss, wo ich die Foto-Ausstellung "The Family of Man", ein UNESCO-Weltkulturerbe, besichtige (Eintritt: 6 EUR). Danach marschiere ich zur Kirche und zur Abtei Saint-Maurice. Zurück gehe ich von der Kirche zur Fußgängerzone.










Ich überlege, wo ich heute übernachte. Die Wohnstraße wäre eine Möglichkeit (da noch Plätze frei sind, sieht es nicht so aus, als würde ich den Anrainern einen dringend benötigten Parkplatz wegnehmen), aber so nah bei Wohnhäusern stehe ich lieber im Tarnkappenmodus (Vorhänge hinter dem Führerhaus, kein Licht), dann könnte ich aber das Blog-Posting nicht mehr fertigstellen. Der kostenpflichtige Parkplatz ist in Park4night zwar als Tagesparkplatz eingetragen, ich sehe aber kein Übernachtungsverbotsschild (allerdings müsste ich früh wegfahren). Ich beschließe, zum Dreiländereck Luxemburg/Belgien/Deutschland zu fahren. Der dortige Parkplatz (der in Belgien liegt - ein neues Land für Ludwig van Tourer, hurra!) Ist in Park4night nicht eingetragen, dürfte also selten für Übernachtungen verwendet werden.


Ich fotografiere das Europadenkmal ...


... und spaziere zum Grenzpunkt, der sich in der Mitte des Flusses und in Verlängerung der Mitte des zufließenden Baches befindet.


Mein Abendessen: Chili con Carne mit Salat, danach wie üblich Beerenjoghurt mit Nüssen. Während ich koche, beginnt es zu nieseln. Später regnet es.


Mein Weg durch Vianden:


Mein Weg durch Clervaux:


Mein Spaziergang beim Dreiländereck:


Meine Route:



Kilometerstand: 1298 km (73 km gefahren).