Eine graue Hochnebelschicht bedeckt am Morgen den Himmel. Die Temperatur beträgt 10 Grad.

Beim Lidl entdecke ich, dass der Baguette-Preis, den ich vor zwei Tagen genannt habe, für ein größeres mit 400 g gilt. Das 250-g-Baguette kostet 69 Cent (derzeit in Aktion um 59 Cent).

Am P+R-Parkplatz in Kockelscheuer stelle ich Ludwig auf den gleichen Platz wie gestern. Alle Parzellen sind seitlich leicht geneigt, aber für eine Nacht brauchbar.

Ich packe meine Sachen und nehme den Bus um 10:35 Uhr.

16 Minuten später steige ich beim Bahnhof aus. Dieses Mal gehe ich die Straße ins Zentrum, auf der ich gestern in der Gegenrichtung unterwegs war, wegen des Regens aber keine Fotos gemacht habe. Anschließend spaziere ich durch die Stadt, teilweise dort, wo ich gestern schon war. Im Park beim Museum Villa Vauban trinke ich um 12:15 eine Flasche Yfood. Gut zu wissen: neben der Villa befindet sich ein kostenloses WC. Ich besichtige das Museum mit Porträts und Landschaftsgemälden aus dem 18. Jahrhundert (Eintritt: 3 Euro für Über-60-Jährige, sonst 5 Euro). Der Hochnebel hat sich inzwischen aufgelöst. Im mehrstöckigen Geschäft Galeries Lafayette fahre ich mit dem Panoramalift aufs Dach.










Nachdem ich kreuz und quer durch die Fußgängerzone marschiert bin, bringt mich die Straßenbahn zum Einkaufszentrum, über dem sich die Büros von Eurostat befinden (wie heißt es so schön: es zieht einen Verbrecher immer zurück zum Tatort - bei Statistikern scheint es ähnlich zu sein).




Auf der Rückfahrt halte ich beim Europaparlament. Man muss einen Ausweis scannen, dann bekommt man einen Besucherausweis ausgedruckt. Damit geht man durch Metallscanner (ich habe meinen Implantatsausweis sicherheitshalber eingesteckt und zeige ihn her). Man hat nur Zugang zu einem kleinen Bereich des Parlaments mit Schautafeln und Computern mit Touchscreens, wo man Informationen über die EU abrufen kann. Ich werfe einen Blick in einen Sitzungssaal (ich weiß nicht, ob das vorgesehen ist, aber er ist nicht abgesperrt).



Ich fahre mit der Straßenbahn weiter stadteinwärts und steige bei der Haltestelle "Theater" aus. Hier beginnt der Luxemburger Prater, wo man einige sehr wilde Fahrten unternehmen kann. Ich verzichte darauf und marschiere stattdessen durchs Stadtzentrum zu den Aussichtspunkten auf die Unterstadt, wo ich gestern bereits gewesen bin. Kurz vor 18 Uhr erreiche ich eine Haltestelle der Buslinie 18 und lasse mich zu Ludwig bringen.






Heute erspare ich mir die Fahrt nach Dudelange. Ich werde am P+R-Parkplatz übernachten.

Heute habe ich über 20.000 Schritte gemacht (gestern blieb ich knapp darunter), da brauche ich Proteine in der Form einer Eierspeise. Außerdem esse ich Salat, Baguette, Joghurt, Heidelbeeren, Nüsse und ein Stück Mohnkuchen.

Mein dritter Weg durch die Stadt Luxemburg:

Mein vierter Weg durch die Stadt Luxemburg:

Meine Route:


Kilometerstand: 1035 km (12 km gefahren).