In der ansonsten sehr ruhigen Nacht bei den Sportplätzen von Petit Han wurde ich durch ein Gewitter und ein paar Minuten Wolkenbruch geweckt. Am Morgen nieselt es vereinzelt noch bei 13 Grad, das hört aber bald auf, und am Himmel ist sogar eine Andeutung von Blau zu sehen. In den nächsten Tagen ist wieder Aprilwetter angesagt, das heißt, der Knirps bekommt einen Fixplatz in der Fototasche. Ein belgischer Kastenwagen hat die Nacht ebenfalls hier verbracht.

Ich fahre ein paar Kilometer weiter nach Durbuy. Vor dem Ortsbeginn komme ich an einem großen kostenpflichtigen Parkplatz vorbei, den ich mir als Alternative merke, sollte ich im Ort keinen Platz bekommen. Es ist dort aber noch genug Platz. Der Parkautomat scheint nicht zu funktionieren (vielleicht, weil die kostenpflichtige Zeit erst in 25 Minuten um 10 Uhr beginnt? Aber als ich nach der Besichtigung zu Ludwig zurück komme, hat jemand eine Notiz angebracht, dass er kaputt ist und man den nächsten aufsuchen soll), aber es ist auch möglich, mehrere Apps zu verwenden, darunter EasyPark, wo ich registriert bin, das ich aber mit Bezahlung noch nie verwendet habe. Da der Ort klein ist (mit ca. 400 Einwohnern Belgiens kleinste Stadt), denke ich, dass eineinhalb Stunden (bis 11:11 Uhr) für die Besichtigung genügen.

Das stellt sich als Irrtum heraus, denn Durbuy ist sehr hübsch und fotogen, so dass ich die Parkzeit in der App bald bis 12:00 verlängere. Eine weitere Verlängerung bis 12:30 erweist sich als notwendig, da ich auch den Parc des Topiaires mit zahlreichen aus Buchsbäumen modellierten Skulpturen besuche (Eintritt: 5 Euro). Nachfolgend Fotos aus Durbuy und dem Skulpturenpark (mehr findet ihr beim Profil von LudwigVan in Komoot):



















Ich suche in Park4night einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe (3 km weiter bei einem Hallenbad), beende um 12:19 die Parkzeit (Parkkosten: 4,90 Euro plus 74 Cent Gebühr von EasyPark) und fahre hin.

Dort esse ich eine Dose Thunfisch. Ein SMS und Mail von Lidl Connect treffen ein: ich habe am Komoot-Handy 80 Prozent des EU-Datenvolumens verbraucht. Ich schalte den Flugmodus ein, damit Komoot die Fotos nicht mehr automatisch hochlädt. Am Abend werde ich das Handy mit dem WLAN der Fritzbox oder mit dem iPhone verbinden, wo ich noch rund 26 GB verbrauchen kann.

Ich fahre nach Sougne-Remouchamps. Der Parkplatz in der Nähe der Grotten ist voll (die Parzellen wären für Ludwig aber ohnehin zu klein). Bei der Herfahrt habe ich jedoch gesehen, dass man neben der Hauptstraße parken kann, sofern das Fahrzeug weniger als 7,5 t wiegt. Ich komme an einem Aldi vorbei. Andere Geschäfte in der Nähe haben geöffnet, nicht aber der Aldi (macht nichts, meine Vorräte reichen noch).

Ich stelle Ludwig ab ...

... und gehe zum Grotteneingang.

Der Kassierer registriert mich für die Führung um 16 Uhr. Bis dahin habe ich mehr als eine Stunde Zeit, die ich für einen Spaziergang nutze. Zuletzt setze ich mich in Ludwig und schreibe das heutige Blog-Posting.

In den Grotten von Remouchamps geht man zunächst ohne Führer rund 800 m in den Berg hinein. An einzelnen Stellen sind Info-Tafeln in Niederländisch und Französisch aufgestellt (ein Blatt mit einer Kurzfassung in Englisch oder Deutsch bekommt man an der Kassa, wo ich die Eintrittskarte um 16 Euro kaufe). Zurück wird man in einem Boot auf dem Fluss Rubikon transportiert. Die Höhlentour dauert rund 90 Minuten.



Ich suche in Park4night nach einem Übernachtungsplatz in der Nähe. In Banneux in 9 km Entfernung sind große Parkplätze eingetragen, die mir aber nicht zusagen (teilweise verhindern Teppichstangen die Einfahrt für höhere Autos; ein anderer Platz ist für Busse gekennzeichnet, hat aber ein Fahrverbotsschild bei der Einfahrt). Sechs km weiter (würde mich Ludwig nicht über eine einspurige Straße in sehr schlechtem Zustand lotsen, wäre die Entfernung deutlich größer) gibt es in Theux Parkplätze bei Tennis- und anderen Sportplätzen. Dort stehen zahlreiche PKWs und ein Minibus, neben den ich Ludwig platziere. Es beginnt zu regnen, aber vorläufig nur für ein paar Minuten.

Als Abendessen verspeise ich Berner Würstel mit Salat und danach das übliche Dessert.

Mein Weg durch Durbuy:

Mein Weg durch Sougne-Remouchamps:

Meine Route:


Kilometerstand: 1786 km (52 km gefahren).