Bald danach kommt der Brienzersee. Leider ist die Sicht schlecht, weil es sehr dunstig ist.
Der nächste Fotospot befindet sich mitten in einem Freilichtmuseum (Eintritt: 28 Franken). Da viele Orte in der Schweiz wie ein Museum ausschauen, habe ich auf einen Museumsbesuch wenig Lust.
Um den Fotospot Giessbachfall zu erreichen, gibt es nur die Möglichkeit, die Parkgebühr für den ganzen Tag zu bezahlen (10 Franken). Da ich gestern zwei schöne Wasserfälle gesehen habe, verzichte ich auch auf dieses Selfie.
Ich beschließe, zur Grand-Tour-Route zurückzukehren und nach Bern zu fahren. Zuvor esse ich aber am Ufer des Brienzersees zu Mittag.
Die Zufahrt zu im Womo-Reiseführer mit Koordinaten angegeben Parkplätzen am Tierparkweg ist wegen Bauarbeiten eng, außerdem sind die Markierungen der Längsparkplätze sehr schmal. Ich habe aber schon vor der Dalmazibrücke einige brauchbare Plätze gesehen, darum fahre ich dorthin zurück. Ich bezahle die Maximalparkzeit von vier Stunden (8,80 Franken).
Nachfolgend mein Spaziergang durch Bern, aufgezeichnet mit der Komoot-App, sowie ein paar Fotos:
In Park4Night finde ich einen potenziellen Übernachtungsplatz in Ittingen, einem Berner Vorort im Norden der Stadt. Die Fahrt dorthin ist anstrengend, weil es durch Baustellen Umleitungen gibt und man außerdem sehr auf Radfahrer aufpassen muss. In Ittingen angekommen, stelle ich fest, dass ein unauffälliges Schild aus dem Jahr 1998 das Campieren verbietet.
Ein paar Kilometer weiter, etwas außerhalb des Dorfes Flugbrunnen, ist das Übernachten in Wohnmobilen nicht verboten.
Während ich das Abendessen zubereite, geht die Sonne unter.
Meine Route:
Kilometerstand: 3060 km (160 km gefahren).