... dann fahre ich nach Meilen, wo man entlang der Straße parken (0,5 Franken pro Stunde), den Zürichsee per Fähre überqueren ...
... und ein Fotospot-Selfie machen kann.
Eine Kirche gibt es natürlich auch.
Am See entlang geht es nun nach Zürich. Dort fahre ich durch, weil ich erstens vor ein paar Jahren dort bereits gewesen bin und zweitens die große Stadt zu anstrengend wäre (nach fast vier Wochen unterwegs machen sich erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar). Das Navi führt mich - aus welchen Gründen auch immer - durch diverse Tempo-30-Zonen. Ich bin froh, als ich wieder ländlichere Gebiete erreiche. Mein Ziel heißt Kyburg. Ich parke am Ortsrand (keine Parkgebühr) und gehe an Fachwerkshäusern vorbei ...
... zuerst zur Kirche ...
... und dann zur Burg.
Ich bezahle 12 Franken, um das Museum zu besichtigen, das Anfang der 2000er Jahre mit einem europäischen Preis ausgezeichnet wurde.
Die Burgkapelle dürfte um 1200 herum entstanden sein.
Da der Parkplatz in Kyburg etwas schief ist, fahre ich ohne Mittagessen los. Erst hinter Winterthur finde ich eine Haltemöglichkeit, wo ich kurz vor 14 Uhr Sardinen schmause. Danach setze ich die Fahrt fort nach Laufen-Uhwiesen. Beim Schloss Laufen kann man kostenlos parken (sofern ein Plätzli frei ist), was mich positiv überrascht, denn immerhin gibt es hier eine große Attraktion zu besichtigen, ...
... nämlich den Rheinfall (von der Durchflussmenge her der zweitgrößte Wasserfall Europas).
Der Eintritt zu den Aussichtsplattformen beim Schloss Laufen kostet 5 Franken. Manchmal steht man dabei über dem tosenden Wasser, ...
... bzw. hat man das Gefühl, dass man nur die Hand auszustrecken braucht, um das Wasser zu berühren.
Es weht kein Wind, deshalb bleibe ich völlig trocken. Den Leuten, die sich dem Wasserfall per Boot nähern, bleibt eine erfrischende Dusche hingegen nicht erspart.
In der Mitte des Wasserfalls befindet sich ein Felsen mit einer Aussichtsplattform, wo man nur mit einem Boot hingelangt.
Ich begnüge mich mit einem Selfie beim Fotospot ...
... und wandere dann am linken Rheinufer bis zu einer Brücke.
Der Weg führt am rechten Ufer zurück nach Neuhausen am Rheinfall, wo die Rundfahrtboote ablegen.
Von hier sieht man den Wasserfall in seiner ganzen Breite. Beeindruckender ist jedoch die Sicht von den Aussichtsplattformen unterhalb des Schlosses Laufen.
Auf einer Eisenbahnbrücke oberhalb des Wasserfalls gelangt man wieder auf die linke Rheinseite.
Nach ein paar Fotos in der Kirche neben dem Schloss ...
... fahre ich zum heutigen Übernachtungsplatz, einem Parkplatz in der Nähe des Husemersees.
Meine Route:
Kilometerstand: 3626 km (101 km gefahren).