Danach geht‘s zurück nach Appenzell und auf der Grand-Tour-Route bis zur Talstation der Seilbahn auf den Säntis. Zuvor halte ich aber auf der Passhöhe Schwägalp, dem 8. Pass der Reise.
Bei der Talstation der Seilbahn (bzw. Schwebebahn) auf den rund 2500 m hohen Säntis gelange ich zum nächsten Grand-Tour-Fotospot. Für eine Berg- und Talfahrt werden übrigens 54 Fränkli verlangt.
Neben der Seilbahn befinden sich außerdem ein Hotel und eine Schaukäserei.
Bei der Rückfahrt zum Pass lege ich bei der Bergkapelle Schwägalp einen Fotostopp ein.
Die Straße führt noch ein Stück bergauf. Erst hier liegt die offizielle Passhöhe auf 1300 m Seehöhe.
Mit 10 Prozent Gefälle fahre ich bergab nach Neu Sankt Johann und dann auf den Wildhaus-Pass (Nr. 9).
Hier schieße ich beim nächsten Grand-Tour-Fotospot wieder ein Selfie. Hinter mir befinden sich die Berge „Sieben Churfirsten.“
Anschließend besichtige ich die Kirche St. Bartholomaeus. Auf den Weg dorthin komme ich an einer zweiten Kirche vorbei, die aber geschlossen ist.
Die Grand Tour of Switzerland führt nun ins Nachbarland Liechtenstein. Auf dem Weg nach Vaduz halte ich bei einem Aussichtspunkt, wo ich zu Mittag esse.
Kurz vor der Grenze zu Liechtenstein kaufe ich beim Aldi ...
... und beim Lidl ein.
Nach dem Grenzübertritt um 14:33 (eine Grenze ist allerdings nicht zu erkennen) parke ich Ludwig in Vaduz auf einem großen kostenpflichtigen Parkplatz beim Rheinpark-Stadion (die erste Stunde ist gratis, danach kostet jede Stunde 0,5 Franken). Bis ins Zentrum sind es wenige hundert Meter. Allerdings beginnt es zu regnen. Zum Glück habe ich einen Regen-Umhang dabei. Bald darauf hört der Regen wieder auf, und die Sonne scheint auf das Schloss Vaduz.
Ich spaziere bis zur Kirche, ...
... dann gehe ich durch die Fußgängerzone zurück (Vaduz ist keine große Stadt).
Erneut fängt es zu regnen an, deshalb verzichte ich darauf, zum Schloss hinaufzusteigen.
Am Parkplatz beim Stadion gibt es eine Station zur Ver- und Entsorgung. Ich leere den Abwassertank und den Urin-Kanister und befülle den Wassertank. Danach mache ich mich auf den Weg zum Walensee. Kai von TravelCampingLiving hat kürzlich Videos von einem Wochenende im Murgtal und einer Wanderung zu den Murgseen auf Youtube gepostet. Als ich sie gesehen habe, bekam ich große Lust, diese Wanderung ebenfalls zu machen, wenn ich einmal in der Nähe bin. Ich bin jetzt in der Nähe, und die Wettervorhersage der nächsten zwei Tage passt auch. Da die Straße ins Murgtal sehr eng ist, möchte ich sie am frühen Morgen befahren, da dann die Chance gering ist, dass einem ein Auto entgegen kommt. Ich suche daher einen Übernachtungsplatz in der Nähe von Murg. Der erste Platz in Park4Night, der mir geeignet erscheint, liegt an einem schmalen Weg, der von der Hauptstraße hinunter zum Walensee führt. Nur leider ist er eine Baustelle und abgesperrt. Ich kann den Weg nicht weiter fahren, denn er führt durch eine Bahnunterführung mit einer Höhe von 2,60 m - nicht hoch genug für Ludwig. Ich muss zurücksetzen und die Absperrung beiseite schieben, um wenden zu können. Am zweiten potenziellen Übernachtungsplatz steht ein Schild, dass hier nur Gäste eines benachbarten Gasthauses stehen dürfen bzw. man ein Ticket benötigt. Der dritte Platz ist wieder eine Baustelle und mit Baumaschinen verstellt. Erst der vierte Versuch führt zum Erfolg, in Mühlehorn kann ich auf einem leicht abschüssigen Kiesplatz beim See parken - allerdings nicht weit von der Eisenbahn entfernt (ich hoffe, dass in der Nacht nicht allzu viele Züge durchfahren).
Meine Route:
Kilometerstand: 1026 km (129 km gefahren).