Nachdem ich am Automaten 3 Franken für 2 Stunden Parkieren bezahlt habe, steige ich zur Burg hinauf.
In der Burg befinden sich ein Museum und ein Restaurant.
Anschließend spaziere ich durch das Ortszentrum.
Immer wieder stoße ich auf Skulpturen wie die im folgenden Bild. Der Künstler heißt Werner Neuhaus.
Am Rathaus vorbei ...
... gelange ich zur Kirche, ...
... in der mir vor allem die Fenster sehr gut gefallen.
Bei einem Kreisverkehr entdecke ich einen Grand-Tour-Wegweiser. Das wundert mich, denn laut GPS-Track, den ich von der Website der Schweizer Tourismus-Information heruntergeladen habe, führt die Route gar nicht durch Burgdorf, sondern biegt rund einen Kilometer entfernt nach Süden ab.
Gestern hatte ich bezüglich Fotospots eine schlechte Ausbeute, heute sieht die Bilanz viel besser aus. Hier ist das erste Selfie des Tages vom Fotospot Burgdorf.
Auf dem Rückweg zu Ludwig komme ich an einem Haus vorbei, wo aus alten Metallteilen Skulpturen gebaut wurden.
Auch Spinnenliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Hier der Weg, den ich gegangen bin:
Um 11:15 fahre ich weiter und erreiche bald die Emmentaler Schaukäserei. Fürs Parkieren wird hier 1 Franken pro Stunde verlangt.
Man könnte um 15 Franken eine geführte Tour mitmachen, ich begnüge mich aber damit, einen Blick auf die großen Bottiche zu werfen, in denen der Emmentaler hergestellt wird,
Im Shop gibt es u.a. Wienerli - bei uns würden sie Frankfurterli heißen.
Nachdem ich zu Mittag gegessen habe (u.a. Käse), lege ich einen Kilometer hinter der Schaukäserei einen Stopp beim Fotospot Emmental ein.
Es folgen rund 100 km Fahrt (nur unterbrochen von einem Tankstopp, denn bei 1,34 Franken für einen Liter Diesel kann ich nicht nein sagen), u.a. durch das UNESCO-Biosphärengebiet Entlebuch. Außerdem stehe ich zweimal im Stau, verursacht durch zwei der vielen Baustellen auf Schweizer Straßen. Am Nordende des Hallwilersees wartet das Schloss Hallwyl darauf, von mir fotografiert zu werden.
Hier befindet sich auch der dritte Fotospot des Tages. Dieses Mal erspare ich euch ein Selfie.
Mittels Park4night finde ich den heutigen Übernachtungsplatz bei der Kirche in Beinwil am See. Dieser Stellplatz hat drei positive Aspekte: man sieht hinunter auf den Hallwilersee, ich kann vom Friedhof Wasser holen, und es gibt ein öffentliches WC. Ich hoffe nur, dass die Glocken in der Nacht abgeschaltet werden. Während ich Ludwigs Wassertank fülle, spricht mich ein vorbeikommendes älteres Ehepaar an. Sie ist gebürtige Tirolerin, kam mit 18 Jahren in die Schweiz und hat 1951 hier geheiratet (sie ist 90 Jahre alt, wirkt zu Fuß aber agiler als viele 60jährige). Zuletzt wünschen sie mir weiterhin einen schönen Urlaub und gute Reise.
Meine Route:
Kilometerstand: 3208 km (148 km gefahren).