Nach einem Lidl-Einkauf ...
... fahre ich nach Luzern zu einem Parkplatz am Alpenquai (allein durch die Parkplatz-Tipps macht sich der Kauf der Womo-Reiseführer schon bezahlt). Hier taucht ein Problem auf: der einzige Parkautomat zeigt am Display eine „Außer Betrieb“-Meldung, so dass ich meine 5 Franken für 5 Stunden Parkieren nicht los werde. Ich entschließe mich, eine entsprechende Notiz zu schreiben und ins Auto zu legen, in der Hoffnung, dass ein Kontrolleur dadurch auf ein Strafmandat verzichtet.
Ich esse noch rasch eine Dose Sardinen, dann breche ich um 11 Uhr auf. Mein Weg führt zunächst am Vierwaldstättersee entlang. Es sind heute „Waste Heros“ unterwegs, offenbar Freiwillige, die Abfälle aufsammeln. Dazu gehören auch Abfalltaucher, die Unrat aus dem Wasser holen.
Das große KKL (Kultur- und Kongresszentrum Luzern) wurde 1998 eröffnet.
Ich überquere den Fluss Reuss auf der Seebrücke. Von hier sind die Kapellbrücke und der Wasserturm, zwei Wahrzeichen Luzerns, gut zu sehen.
In der Nähe des Anfangs der Kapellbrücke befindet sich die St.Peters-Kirche.
Ich gehe auf der Kapellbrücke (die 1993 durch ein Feuer weitgehend zerstört, aber rasch wieder aufgebaut wurde) erneut über die Reuss.
In der barocken Jesuitenkirche St. Franz Xaver ...
... findet ein Orgelkonzert statt. Zum Glück ist es bei meinem Eintreffen gerade zu Ende, so dass ich das prunkvolle Innere der Kirche besichtigen kann.
Die Franziskanerkirche ...
... entstand ab 1269.
Ich steige einen wenig begangenen Weg ...
... zum Chateau Gütsch, einem Hotel, hinauf.
Hier befindet sich ein weiterer Grand-Tour-Fotospot. Er ist allerdings eine Enttäuschung, denn die Sicht auf Luzern wird durch Gebüsch behindert.
Wieder zurück auf Höhe des Wasserspiegels des Vierwaldstättersees, überquere ich die Reuss wieder und spaziere großteils durch Fußgängerzonen bis zur Hofkirche St. Leodegar.
Natürlich mache ich auch in ihr Fotos (dass praktisch alle Kirchen kostenlos besichtigt werden können und das Fotografieren erlaubt ist - mit einer Ausnahme in Bern -, ist sehr sympathisch).
Auf dem Rückweg taucht der Schweizer Nationalheld in Form eines Schiffnamens auf.
Die Abfalltaucher haben u.a. ein altes Fahrrad aus dem See geborgen.
Um 14:30 beginnt es zu regnen. Ich beeile mich, zu Ludwig van Tourer zurückzukehren, und freue mich, kein Strafmandat wegen Nichtbezahlung der Parkgebühr erhalten zu haben. Ich war rund 8 km in Luzern unterwegs.
In Park4Night finde ich einen Übernachtungsplatz in Meggen, ein paar Kilometer östlich von Luzern. Der Parkplatz befindet sich neben einer Kirche. Als es um 17:30 zu regnen aufhört (ich habe in der Zwischenzeit ein Nickerchen gemacht und anschließend ein Hörbuch gehört), beginnt gerade die Abendmesse, darum kann ich die Kirche nur außen fotografieren.
Vor dem Abendessen mache ich einen kurzen Spaziergang zum Vierwaldstättersee.
Meine Route:
Kilometerstand: 3266 km (58 km gefahren).