Montag, 21. September 2020

Schweiz, Tag 24 (Montag, 21.9.2020)

Es ist bewölkt bei 15 Grad, aber wahrscheinlich wird bald die Sonne scheinen. Kurz nach halb neun fahre ich los. Bis Einsiedeln sind es rund 5 Kilometer. Ich halte am Friedhof (1 Stunde Parkieren gratis; öffentliches WC) mit einem ungewöhnlichen Kreuz und ebenfalls teilweise ungewöhnlichen Grabsteinen.



Von hier gehe ich 500 m zum Kloster (Fotografieren im Inneren leider verboten).



Das Rathaus von Einsiedeln ist hübsch bemalt.



Beim Fotospot mache ich das übliche Selfie.



Via Unteriberg und Oberiberg geht es dann auf den 1409 m hohen Ibergeregg (Pass Nr. 29). Die Straße ist eng, wenig befahren, und ich habe mehrere übernachtungsgeeignete Plätzlis gesehen.



In Schwyz in der Nähe von Brunnen (wo ich gestern war) am Vierwaldstättersee finde ich zunächst keinen Parkplatz. Schließlich stelle ich Ludwig etwas außerhalb der Stadt bei einem Einkaufszentrum ab, wobei ich mir nicht sicher bin, ob dieser Platz legal ist (es könnte sein, dass er fürs Personal der umliegenden Geschäfte reserviert ist, das Schild und die Position, wo es angebracht ist, sind ziemlich uneindeutig). Von hier gehe ich zu Fuß in die Stadt (15.000 Einwohner).



Gestern habe ich ein Hotel Weisses Rössli gesehen, heute stoße ich auf ein Wysses Rössli.



Am Hauptplatz ist das bemalte Rathaus aus dem 17. Jahrhundert besonders sehenswert.



Nicht weit davon entfernt steht das Haus Bethlehem, mit Baujahr 1287 das älteste Holzhaus der Schweiz.



Ebenfalls beim Hauptplatz befindet sich die Pfarrkirche St. Martin, neben dem ein Beinhaus („Kerchel“) und die Heiligkreuzkapelle errichtet wurden.



Ich kehre zu Ludwig zurück, den ich ohne Strafmandat vorfinde. Nach einem Fast-Food-Mittagessen gebe ich Rapperswil am Zürichsee als nächstes Ziel ins Navi ein. Auf dem Weg dorthin kaufe ich bei einem Aldi ein paar Lebensmittel.



In Rapperswil ist der im Womo-Reiseführer empfohlene Parkplatz bis auf den letzten Platz belegt. Bei Knies Kinderzoo besteht dieses Problem nicht. Die Parkgebühr beträgt 1,20 Franken pro Stunde. Ich werfe 3 Franken ein, aber bevor ich noch weitere 60 Rappen in den Münzschlitz schieben kann, schluckt die zentrale Parkuhr das Geld und druckt einen Parkschein über 20 Rappen für 10 Minuten aus - Gaunerei! Mir bleibt nichts anderes übrig, als meine letzte Münze, ein 5-Franken-Stück, auch noch zu verwenden, was mir etwas mehr als vier Stunden Parkzeit beschert. Verärgert mache ich mich auf den Weg ins Zentrum. Am Bahnhof stelle ich fest, dass es sinnvoller ist, zuerst zum See zu gehen, der auf einer hölzernen Fußgängerbrücke überquert werden kann.



Danach spaziere ich am Seeufer entlang in Richtung Innenstadt und Burg.



In Rapperswil gibt es einen weiteren Grand-Tour-Fotospot.



In der Schweiz hat man in Bezug auf die Corona-Abstandsregeln die Wahl: entweder nimmt man einen Babyelefanten oder Quadratlatschen als Distanzmaß.



Rapperswil ist bekannt für seine Rosengärten.



Ich gehe am Einsiedlerhaus vorbei zum Kapuzinerkloster. Über eine kleine Kirche hat man Zugang zur Antoniusgrotte.



Anschließend steige ich eine Treppe hinauf in Richtung Schloss. In den Schlossgärten wird Rotwild gehalten.



Im Schloss befindet sich ein Polen-Museum.



Neben dem Schloss stehen die Stadtpfarrkirche St. Johann und die Liebfrauenkapelle.



Ich gehe durch die Stadt ...



... zu Ludwig zurück und quäle mich durch den Abendstau. Heute übernachte ich auf einem Parkplatz beim Lützelsee nahe der Gemeinde Hombrechtikon.



Meine Route:



Kilometerstand: 3525 km (85 km gefahren).