Sonntag ist Ruhetag, darum schlafe ich lang, frühstücke und telefoniere mit der Familie in der Steiermark. Danach schreibe ich den Blog von gestern, suche Fotos aus und bearbeite sie. Online werde ich ihn erst später stellen.

Um 10 Uhr mache ich mich auf den Weg zu einem Stadtbummel durch Cancale. Vis-a-vis des Stellplatzes gibt es auf einer Wiese einen großen Gratis-Parkplatz (wegen Höhenbeschränkung nur für PKWs). Die kostenpflichtigen Parkplätze an der Uferpromenade (ebenfalls nur für PKWs) sind alle voll. Ich gehe hinunter zum Hafen und an der Promenade entlang zum Leuchtturm!, wo Verkaufsstände Muscheln anbieten, die man auch gleich verspeisen kann. Dann steige ich zu einem Soldatendenkmal hinauf. In der Oberstadt treffe ich bei der Kathedrale (wo gerade eine Messe stattfindet) auf die Route meiner gestrigen Wanderung. Ich fotografiere das Hotel de Ville (kein Hotel, sondern das Rathaus) und mache mich auf den Rückweg. Um diese Tageszeit hat man am Wohnmobil-Stellplatz reichlich Auswahl an freien Plätzen.










Zu Mittag gibt es Thunfisch, Baguette und ein hartgekochtes Ei.

Um 13 Uhr bezahle ich an der Schranke mit dem Handy 12 Euro und fahre in Richtung Pointe du Grouin. Als Ziel habe ich einen Parkplatz beim Fort du Guesclin eingegeben, doch dieser ist wegen einer Höhenbeschränkung mit Ludwig nicht erreichbar. Wenig später zweigt links eine Nebenstraße ab, wo ein paar Fahrzeuge stehen und auch Ludwig ein Plätzchen findet.

Das Fort liegt hinter einer Düne an einem Strand und ist derzeit trockenen Fußes nicht erreichbar.

Ich möchte nun versuchen, nahe des Zentrums von Saint-Malo, den Koordinaten aus dem Bruckmann-Wohnmobilführer folgend, einen Parkplatz zu bekommen. 250 m zuvor sehe ich einen freien Platz, wo bereits 2 WoMos stehen, und stelle mich dazu. Das war die richtige Entscheidung, denn alle anderen Parkplätze, an denen ich dann zu Fuß vorbei komme, sind nur für max. 1,90 m hohe Autos. Man darf höchstens 8 Stunden parken (was 4 Euro kostet). Sonntags zahlt man jedoch nichts, so dass ich um 20 Cent einen Parkschein bis Montag um 9:15 bekomme.

Ich besichtige das Stadtzentrum (das im 2. Weltkrieg zu 85 Prozent zerstört, danach aber möglichst originalgetreu wieder aufgebaut wurde), das von einer begehbaren Festungsmauer umgeben ist, und mache einen Abstecher zum kleinen Leuchtturm! am Ende der Mole. Es sieht nach Regen aus, daher beeile ich mich, die Kathedrale Saint-Vincent zu erreichen. Die Regenwolke verfehlt die Stadt haarscharf, wie ich im Regenradar beobachten kann. Um 17:15 bin ich bei Ludwig zurück. Als Abendessen trinke ich heute eine Flasche Yfood.









Mein Weg durch Cancale:

Mein Weg durch Saint-Malo:

Meine Route:


Kilometerstand: 1879 km (24 km gefahren).