Montag, 13. Mai 2024

Frankreich, Tag 11 (Montag, 13.5.2024): Grand Aquarium

[ ACHTUNG: Der Home Assistant Wasserstatt spinnt etwas und hat euch nicht über das Posting von Tag 10 informiert. Nicht vergessen, es zu lesen! ]

Der neue Vorhang hat wieder gute Dienste geleistet, da ich verhältnismäßig unauffällig fast mitten in der Stadt (auf der Zufahrtsstraße zu Saint-Malos historischem Stadtkern) übernachten konnte. Heute ist es bewölkt bei 15 Grad. Ab Mittag wird leichter Regen vorhergesagt.


Um 8:15 fahre ich zum Lidl, der weniger als 1 km entfernt ist. Er öffnet erst um 8:30. Da ich in den Supermärkten kein Mineralwasser mit Kohlensäure gesehen habe, will ich meinen mitgebrachten Vorrat zum Mischen mit Apfelsaft strecken und stilles Wasser zum Kochen verwenden.


In Saint-Ideuc wartet ein Leuchtturm! auf mich. Der anvisierte Parkplatz ist natürlich wieder höhenbeschränkt (aber wie ist das im Bild sichtbare WoMo hinein gekommen, und vor allem - wie kommt es wieder heraus???).


Auf der Straße ist aber genügend Platz für Ludwig.


Der Leuchtturm! Phare de Rochebonne ist 19,9 m hoch und verfügt über eine Reichweite von 23,8 Meilen.


Ich probiere, ob ich im angrenzenden Rotheneuf ebenfalls stehen bleiben kann. Ja, es geht, auch wenn Ludwig eine Spur zu breit ist (da nicht viele Autos unterwegs sind, kann man das Risiko eingehen).


Ich gehe zu "Les Rochers Sculptes". Die Skulpturen und Reliefs wurden von einem Priester namens Adolphe Foure (1839 - 1910) auf einem Felsvorsprung zwischen zwei Schluchten geschaffen. Der Eintritt beträgt 5 Euro.





Früher als vorhergesagt beginnt es leicht zu regnen. Ich fahre zurück nach Saint-Malo und halte auf dem Parkplatz des Grand Aquarium, ...


... wo ich Baguette mit Aufstrich, Zwiebeln und Käse esse. Danach poste ich den Blogbeitrag von gestern.


Die Besichtigung des Grand Aquarium kostet 18,50 Euro und dauert ungefähr 90 Minuten. Inkludiert sind ein simulierter Tauchgang in einer Kapsel sowie eine 5-Minuten-Fahrt in einem U-Boot. Zufällig komme ich am Schildkröten-Terrarium gerade zur Fütterungszeit vorbei.










Ein paar Kilometer weiter befindet sich ein Gezeitenkraftwerk. Der Parkplatz dahinter läßt nur PKWs einfahren, aber das Navi führt mich ohnehin zur nächsten Ausfahrt der Schnellstraße, wo ich auf die andere Seite wechseln und zurückfahren kann - hier können auch Wohnmobile parken (von April bis September nicht in der Nacht). Besichtigt werden kann das Kraftwerk derzeit nur gegen Voranmeldung, aber ich kann beobachten, wie die Brücke gehoben wird, um ein Boot mit hohem Mast aus der Schleuse zu lassen.


Es beginnt nun mehr zu regnen. Ich beschließe, mich nach Stellplätzen umzusehen, und suche in der Promobil-App nach solchen, die kostenlos sind. In Pleslin-Trigavou gibt es ausreichend Platz, allerdings dürfte die Kleinstadt wenig Sehenswertes bieten, da sie in keinem Reiseführer erwähnt wird. Ich fahre weiter nach Dinan, das ich mir morgen ansehen könnte, aber hier sind alle Plätze belegt. Ich überprüfe nicht die Situation am kostenpflichtigen Stellplatz, sondern fahre (da die Batterien geladen werden sollten) weiter nach Becherel. Hier habe ich den Stellplatz ganz für mich allein.


Zum Abendessen koche ich Thai Curry Nudeln von Maggi mit Tomatensalat.


Mein Weg zu den Rochers Sculptes in Rotheneuf:


Meine Besichtigung des Grand Aquarium in Saint-Malo:


Meine Route:



Kilometerstand: 1955 km (76 km gefahren).