Ich erwache an einem bewölkten Tag mit 14 Grad. Nach dem Frühstück kontrolliere ich meinen Datenverbrauch. Am Haupt-iPhone ist noch fast die Hälfte von 19 GB verfügbar, wobei die nächste Aufladung in 8 Tagen erfolgt - unproblematisch! Die Yesss-Simkarte in der Fritzbox, die vor allem zum Schreiben des Blogs und zur Planung von Wanderungen zum Einsatz kommt, ist noch mit mehr als drei Viertel von rund 11 GB gefüllt und bekommt in zwei Tagen Nachschub - ebenfalls null Problemo. Anders sieht es beim Komoot-Handy aus, mit dem viele Fotos hochgeladen werden. Hier habe ich schon 7,6 von 9,6 GB verbraucht, muss aber noch ein halbes Monat auskommen - da werde ich demnächst Datenroaming abschalten und am Abend die Fritzbox verwenden müssen. Und da ich gerade bei Statistik bin: am Stellplatz in Treguier haben 18 WoMos übernachtet (3 Deutsche, 1 Schweizer, 1 Spanier, 1 Österreicher, der Rest Einheimische). Ein paar Camper hätten noch Platz gehabt.

Erster Stop: Lidl.

Ich befinde mich in der Nähe der Cote de Granite Rose, wo ich wandern möchte. Da das Wetter heute zu unstabil ist, soll das aber erst morgen passieren. Stattdessen fahre ich ins Landesinnere nach Guingamp, einer Stadt mit 7000 Einwohnern. Zuvor schaue ich auf der Suche nach Bratwürsten (da hat Lidl nichts Ordentliches) zum Intermarche. Es sagt mir auch hier nichts zu, aber ich finde sparkling Wasser - hurra!

Der Parkplatz in Guingamp ist sehr voll. Ich stelle mich hinter ein anderes WoMo in der Nähe der Mülltonnen. Es regnet.

Ich esse Sardinen. Von Lidl Connect kommt ein SMS, dass 80 Prozent meines Datenvolumens verbraucht sind.

Es regnet nicht mehr. Ich mache mich aufbruchsbereit. Kaum bin ich 30 m gegangen, beginnt es wieder zu regnen. Ich kehre um. Wenig später regnet es nicht mehr. Ich beschließe, nur mit dem iPhone zu fotografieren, da es sich einfacher vor dem Wasser in Sicherheit bringen lässt. Mein Rundgang durch die Stadt mit einer großen Basilika dauert fast zwei Stunden. Anfangs brauche ich den Regenschirm, aber auf das Wetter in der Bretagne ist Verlass - bald fallen keine Regentropfen mehr. Nachfolgend einige Fotos:













Danach fahre ich ins "Hochgebirge". Der Menez-Bre ist mit 302 m die höchste Erhebung in der Gegend. Oben steht eine Kapelle.

Zwei meiner Reiseführer weisen auf das schöne Dorf Loc-Envel hin. Ich mache einen Abstecher hin. Ein Rundgang dauert nicht viel länger, als ihr für das Ansehen der Fotos braucht.




Ich fahre zurück nach Treguier, um am dortigen kostenlosen Stellplatz ein zweites Mal zu übernachten. In Begard tanke ich beim Intermarche um 1,649 Euro pro Liter Diesel. Zum Abendessen mache ich Eierspeise mit Tomatensalat.

Mein Weg durch Guingamp:

Meine Route:


Kilometerstand: 2501 km (109 km gefahren).