Als ich um 6:45 die Fensterverdunkelungen entferne, blendet mich die Sonne, die vor mehr als einer Viertelstunde über dem Meer aufgegangen ist (und heute um 21:44 untergehen wird). Es haben 13 WoMos auf diesem herrlichen Stellplatz bei Saint-Cast-le-Guildo übernachtet. Damit waren alle offiziellen Plätze belegt. 3 bis 4 Camper hätten wahrscheinlich noch inoffiziell an der Grenze zum PKW-Parkplatz stehen können. Die Temperatur beträgt 11 Grad.

Bis zu meinem nächsten Ziel, dem Fort La Latte, sind es nicht viel mehr als 4 km Luftlinie. Auf der Straße muss ich aber 20 km fahren. Es sind wenige Autos unterwegs. Der kostenlose Parkplatz beim Fort (Nachtparkverbot von 20 bis 8 Uhr) ist noch völlig leer.

Ich habe den GPS-Track einer Tour aus einem Wanderführer in Komoot importiert und auf meiner Uhr gespeichert. Als ich um 9 Uhr bei wolkenlosem Himmel losmarschieren möchte, komme ich jedoch nicht weit, denn das Tor, das den Weg vom Parkplatz zum Fort versperrt, wird offenbar nur während der Öffnungszeiten der Festung (10:30 - 18:00) aufgemacht. Aber ein Wegweiser zeigt, welchen Pfad ich nehmen muss (auch in der Komoot-Karte ist der Weg zu sehen). Bald erreiche ich den Küstenpfad, der mich zum Cap Frehel und dem dortigen Leuchtturm! bringt. Nach 40 Minuten begegne ich den ersten Wanderern, die vom Kap aus losgegangen sind. Beim Kap spazieren mehr Menschen herum (es gibt in der Nähe einen kostenpflichtigen Parkplatz). Inzwischen sind mehr Wolken aufgezogen, aber noch scheint meistens die Sonne - für Fotos des Leuchtturms! gut getimed. Ich folge noch ein Stück dem Küstenpfad (jetzt versteckt sich die Sonne meistens hinter den Wolken), ehe ich links abbiege und die Landzunge überquere. Um 11:30 lege ich eine kurze Pause ein und trinke eine Flasche Yfood. Ich erreiche wieder die Küste, und bald taucht das Fort La Latte vor mir auf. Während der Besichtigung (7,80 Euro Eintritt) fallen ein paar Regentropfen, aber nur für eine Minute. Um 13:30 treffe ich bei Ludwig ein. Hier einige Fotos dieser Wanderung (mehr wie üblich auf Komoot):





















Auch wenn mir meine Garmin-Uhr Formaufbau konstantiert, reicht meine Kondition doch noch nicht, nach einer 14-km-Wanderung gleich zur nächsten Besichtigung aufzubrechen. Ich beschließe, einen Ruhe-Halbtag einzulegen. Am Ortsrand von Plevenon in wenigen Kilometern Entfernung gibt es einen Wohnmobil-Stellplatz. Ich bezahle am Automaten mit dem Handy 3,50 Euro für 24 Stunden - ein fairer Preis.

Ich setze mich ins Freie, aber immer wenn die Sonne hinter Wolken verschwindet, ist es zu kühl, zumal auch etwas Wind weht. Im Laufe des Nachmittags fallen zweimal kurz Regentropfen. Um 17 Uhr regnet es etwas länger.

Ich esse Pasta Quattro Formaggi und Eisbergsalat.

Meine Wanderung zum Cap Frehel:

Meine Route:


Kilometerstand: 2086 km (26 km gefahren).