Ich bleibe am Campingplatz Lake Shkodra Resort und setze die Reiseplanung fort, indem ich auch in Park4night eingetragene Übernachtungsplätze aufrufe und Kommentare von Wohnmobilisten lese. Auch wenn das freie Übernachten in Albanien nicht verboten ist, dürfte es oft nicht leicht sein, geeignete Spots zu finden. Des Öfteren ist zu lesen, dass Menschen auftauchen und mit der Behauptung, dies sei Privatgrund, fürs Parken Geld verlangen. Es ist wahrscheinlich meistens einfacher, auf kleinen Campingplätzen (oft nicht viel mehr als der Garten des Betreibers) gegen Bezahlung zu übernachten oder auf Restaurant-Parkplätzen zu stehen und als Gegenleistung dort zu essen, als lange nach einem Freistehplatz zu suchen.
Die Weiterfahrt zu planen, ist eine Menge Arbeit. Ich unterbreche sie nur, um zu essen (am Abend beispielsweise Pasta in Spinat-Käse-Sahne-Sauce), auf die Toilette zu gehen und im Mini-Markt etwas mehr als ein halbes Kilo Tomaten um 85 Cent zu kaufen. Ausnahmsweise verzichte ich sogar auf mein 10.000-Schritte-Pensum (habe aber gestern einen neuen Rekord erzielt: 61 Tage in Folge) und mache auch kein einziges Foto. Deshalb besteht dieses Blog-Posting nur aus Text.
Kilometerstand: 1964 km (0 km gefahren).