Ein langes Regenband, das von Süditalien bis Norwegen reicht, zieht näher. Am Vormittag scheint es noch einigermaßen trocken zu bleiben. Ich beschließe daher, diese Zeit für eine Besichtigung der Stadt Vrbnik (mit Vokalen haben sie auf Krk gespart) zu nutzen. Um 8:20 verlasse ich den Campingplatz.
Kurz vor dem Kreisverkehr mit den Abzweigungen nach Baska und Stara Baska halte ich bei der kuppelförmigen Kirche Sv. Dunata, die aus dem 12. Jahrhundert stammt, ...
... nach manchen Quellen aber noch älter ist.
Nach wenigen Kilometern treffe ich in Vrbnik ein. Kurz vor der Altstadt (in deren engen Gassen keine Autos fahren können) gibt es kostenpflichtige Parkplätze, darunter auch solche, die lang genug für Ludwig sind. Ich bezahle beim Automaten mit der Bankomatkarte 4 Euro für zwei Stunden Parken.
Bei ganz feinem Nieseln spaziere ich durch die Stadt und hinunter zum Hafen. Es macht Spaß, das Labyrinth der engen Gassen zu erkunden. Darunter befindet sich die Klancic, mit 43 cm Breite eine der schmälsten Gassen der Welt. Nachfolgend ein paar Fotos:
Um 11 Uhr mache ich mich auf den Rückweg. Ich tanke (1,23 Euro pro Liter Diesel, allerdings führen beide Diesel-Zapfhähne bei der Säule, zu der ich zuerst hingefahren bin, nur die teure Sorte um 1,61 EUR, so dass ich zur anderen Säule zurücksetzen muss) und kaufe beim Lidl ein, da ich keinen Salat und keine Tomaten mehr habe. Um 12 Uhr erreiche ich den Campingplatz. Das deutsche WoMo, das mir gestern meinen Platz gestibitzt hat, ist nicht mehr da. Am Nachmittag lausche ich dem Regen, der auf Ludwig prasselt, studiere die Wettervorhersage (trüb, sehr trüb) und schaue einige Youtube-Videos (das ist möglich, weil ich WLAN habe). Da mir noch 3000 Schritte fehlen, schnappe ich um 19 Uhr den Regenschirm und marschiere kreuz und quer über den Campingplatz.
Mein Weg durch Vrbnik:
Meine Route: