Die sechste Reisewoche beginnt, wie die fünfte geendet hat: mit wolkenlosem Himmel. Es hat 12 Grad, aber in der Sonne steigt die Temperatur rasch, so dass das Thermometer um 9:15 bereits 18 Grad anzeigt. Sehr viel wärmer wird es gar nicht werden, was ich als sehr angenehm empfinde.

Ich lasse mir mit der Morgenroutine Zeit. Ludwig muss geputzt werden, und ich fülle ein paar Kanister Wasser in den Tank.

Um 10:45 fahre ich los. Über schmale Straßen gelange ich zum etwa 500 m vom Museumsdorf Meneham entfernten Parkplatz, wo auch einige Plätze für WoMos reserviert sind (Übernachten gestattet).

Ich war zwar gestern anlässlich meiner Wanderung schon in Meneham, aber die Landschaft dort ist so schön, dass ich nochmals hin marschiere. Als ich losgehe, treffen zu den bereits anwesenden 5 Campervans drei weitere WoMos ein - der Parkplatz wird bald voll sein (der größere daneben hat eine Höhenschranke). Nach der Besichtigung der strohbedeckten Häuser gehe ich zum Strand. Bei Ebbe kann man durch ein Meer aus Felsblöcken spazieren. Hier ein paar Fotos:











Ich fahre an der Küste der Legenden entlang zur Landspitze Pointe de Neiz-Vran.

Der Parkplatz weist im Gegensatz zu den meisten anderen, die ich passiert habe, kein Nachtparkverbot auf.

Nach einer Mittagspause (Brote mit Aufstrich und Zwiebeln, heute ohne Käse) fahre ich um 13:45 nach Le Grouanec, wo ich am offiziellen Stellplatz lerne, dass Camping-Cars auf Bretonisch Kirri-Kampin heißt.

Die kleine Kirche in dem verschlafenen Ort ist zugesperrt.

An einem Strand mit weißem Sand in Saint-Michel ...

... ist in der Ferne der höchste Leuchtturm! Europas zu erkennen.

Im Hafenort Lilia halte ich am offiziellen Stellplatz in der Nähe der Kirche.

Auf dem Weg zum Hafen passiere ich zwei weitere Stellplätze, und auch ein kleiner Parkplatz an der Hafenpromenade sollte übernachtungsgeeignet sein.

Eigentlich ist es nicht nur ein Leuchtturm!, sondern sind es zwei, die auf der Insel Ile Vierge errichtet wurde. Der nicht mehr in Betrieb befindliche kleine wurde 1902 vom 82,5 m hohen Phare de l'Ile Vierge abgelöst.

In Park4night entdecke ich eine Park- und Übernachtungsmöglichkeit, von der aus man die Leuchttürme! sieht. Eine Begutachtung ergibt, dass es sich um einen kleinen Hafen handelt, der eine Sackgasse ist, in der Nacht also sehr ruhig sein sollte (was er auch tagsüber schon ist). Den besten Spot neben der Straße hat sich ein französisches WoMo geschnappt, wo dahinter Campingstühle aufgestellt wurden. Ludwig findet dort auch noch Platz.

Ich lade das Blog-Posting für den gestrigen Tag hoch und esse Huhn mit Reis und Salat.


Meine Route:


Kilometerstand: 3331 km (42 km gefahren).