Mein Übernachtungsplatz in Pont-Croix liegt neben einer Schule. Ein Park4night-Kommentator hat geschrieben, er sei hier gestanden, weil gerade Ferien waren. Das klingt fast so, als gäbe es in Frankreich spezielle Regeln für Schulparkplätze. Mir ist zwar diesbezüglich nichts bekannt, aber ich fahre um 7:30 (die meisten Franzosen schlafen noch) zu einem anderen Parkplatz, der sich auch als übernachtungsgeeignet erweist. Es ist bewölkt bei 15 Grad.

Ich mache einen Spaziergang durch die Stadt. Mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen ist die "petite cite de caractere" sehr sehenswert.









Mein nächstes Ziel ist der kleine Hafen Pors Poulhan. Durch die Straßensperren tut sich mein Navi schwer, einen Weg aus Pont-Croix zu finden. Am einfachsten ist es, zurück nach Audierne und von dort nach Pors Poulhan zu fahren. Ich fotografiere den Hafen ...

... und spaziere zur Mühle von Treouzien.

Beim Menhir des Droits de l'Homme ...

... gibt es einen kostenlosen Wiesenstellplatz ...

... fast direkt am Meer.

Ich möchte nun zum ältesten Calvaire der Bretagne fahren, wobei ich mich bemühe, die Hauptstraße zu vermeiden und engere Straßen in der Nähe der Küste zu verwenden. Da ich kein Brot habe, halte ich nach einer Bäckerei Ausschau. Ich sehe keine, aber in Ploneour-Lanvern stoppe ich bei einem Casino-Supermarkt und kaufe ein Baguette (größer als beim Lidl) um 1,07 Euro. Am Supermarkt-Parkplatz esse ich Sardinen.

Nach der Mittagspause lege ich die restlichen paar Kilometer zur Kapelle Notre-Dame de Tronoën zurück.

Bei meiner Ankunft fallen ein paar Regentropfen. Im Regenradar ist nichts zu sehen, darum warte ich 5 Minuten, bis ich aussteige und den ältesten Calvaire fotografiere. Die Jahrhunderte haben den steinernen Figuren schon deutlich zugesetzt.

Anschließend fahre ich nach Penmarc'h zum 60 m hohen Leuchtturm! Phare d'Eckmühl. Ich lasse Ludwig auf einem kostenlosen Parkplatz mit Nachtparkverbot stehen.

In der Nähe befindet sich ein alter Leuchtturm! (40 m hoch), an dem Renovierungsarbeiten laufen. Das Militär ist natürlich auch wieder mit einen Semaphor vertreten.

Ich bezahle 4 Euro für die Besichtigung des Leuchtturms!

Müsste man nicht eigentlich dafür Geld bekommen, 285 Stufen hinauf zu schnaufen?

Die Sicht ist heute nicht besonders gut.

Als ich den Leuchtturm! verlasse, beginnt es zu regnen. In Plomeur wartet ein Lidl auf seinen besten Kunden.

Es ist 17 Uhr. Laut Regenradar ist der Regen in einer halben Stunde vorbei, aber die graue, eintönige Wolkendecke macht nicht den Eindruck zu verschwinden. Ich suche in Park4night einen Übernachtungsplatz in der Nähe. Ein Parkplatz in Guilvinec dürfte offiziell für WoMos freigegeben worden sein. Er ist nicht schön, aber ich habe keine Lust, auf der Suche nach einem anderen Platz herumzufahren.

Ich bin heute besonders wenig kreativ und verspeise zum Abendessen das gleiche wie gestern (siehe gestriges Foto).
Mein Weg durch Pont-Croix:

Mein Spaziergang zur Mühle:

Meine Route:


Kilometerstand: 3968 km (67 km gefahren).