Donnerstag, 27. Juni 2024

Frankreich, Tag 56 (Donnerstag, 27.6.2024): Rochefort-en-Terre

Beim Aufwachen bedeckt eine hellgraue Hochnebelschicht den Himmel. Das Thermometer zeigt 19 Grad an. Erfreulicherweise wird es heute nicht so heiß wie an den letzten zwei Tagen werden. Ich schieße ein letztes Foto des netten Dörfchens Le Guerno (nicht ganz 1000 Einwohner), in dem man sich als WoMo-Fahrer wirklich willkommen fühlt, ...


... dann folge ich der Tour 17 aus dem WoMo-Reiseführer nach Rieux. Allerdings ist die Kirche zugesperrt.


Der im WoMo-Reiseführer in Redon erwähnte Parkstreifen am Flussufer ist voll, und auch danach wären Parklücken nur für Ludwig Junior geeignet. Beim Lidl am Stadtrand gibt es dieses Problem nicht.


Während der Fahrt nach Questembert löst sich der Hochnebel auf. Der anvisierte Parkplatz ist voll, doch in Pocket Earth sind mehrere andere eingezeichnet. Nach etwas Herumgekurve finde ich einen für Ludwig geeigneten.


Ich spaziere durchs Stadtzentrum, in dem sich neben der Kirche die älteste Markthalle der Bretagne aus dem Jahr 1552 befindet, außerdem eine Kapelle aus 1440 und einige alte Steinhäuser. Hier ist die fotografische Dokumentation:





Nach einer Dose Thunfisch mit Baguette und Orangensaft ...


... geht es weiter nach Rochefort-en-Terre, ...


... wo man sich wie bei Locronan (siehe Tag 44) nicht entscheiden konnte, ob es ein Dorf oder eine Stadt ist. Deshalb kam es einerseits auf die Liste der schönsten Dörfer Frankreichs, andererseits ist es eine kleine Stadt mit Charakter. Zusätzlich erhielt Rochefort-en-Terre eine Auszeichnung für den Blumenschmuck. Ich zahle 6 Euro fürs 24-Stunden-Parken eines Wohnmobils (bei WoMos hat man keine Auswahl, eine kürzere Zeit zu bezahlen) und spaziere durch das Dorf/Städtchen, vor dem sich die Hafenstädte mit ihren höhenbeschränkten Parkplätzen verstecken können. Nachfolgend ein paar Fotos:












15 km weiter liegt Malestroit, eine weitere petite cite de caractere. Ich fahre zum kostenlosen Stellplatz und stelle erstaunt fest, dass kaum noch ein Platz frei ist (natürlich könnten die einzelnen Fahrzeuge etwas näher beieinander stehen und so mehr Raum schaffen) - die Hauptsaison ist nicht mehr fern. Auf dem Foto ist weniger als die Hälfte des Stellplatzes zu sehen.


Nach einem Spaziergang durchs Stadtzentrum ...




... bringt mich Ludwig nach Rochefort-en-Terre zurück, wo ich heute die Nacht verbringen werde - das gibt mir Gelegenheit, am Abend einen weiteren Foto-Walk durch die Stadt zu unternehmen, wenn weniger Touristen da sind.


Mein Weg durch Questembert:


Mein Weg durch Rochefort-en-Terre:


Mein Weg durch Malestroit:


Meine Route:



Kilometerstand: 4806 km (122 km gefahren).