Samstag, 22. Juni 2024

Frankreich, Tag 51 (Samstag, 22.6.2024): Zwei Leuchttürme! und ganz viele Menhire

Nach den gestrigen fast 35.000 Schritten schlafe ich heute bis 8 Uhr. Es ist bewölkt bei 15 Grad. Auf dem Parkplatz beim Kloster Sainte-Anne de Kergonan in Plouharnel haben 9 WoMos übernachtet.


Ich befinde mich nördlich der Halbinsel Quiberon, die ein touristischer Hotspot ist. Das heißt: viele Autos, viele Menschen, kaum Parkplätze, die für Wohnmobile freigegeben sind. Ich fahre an die Westküste. In Portivy gibt es bei einem Gewerbegebiet einen Parkplatz, wo WoMos übernachtet haben (die Höhenschranke fehlt laut Kommentaren in Park4night seit mindestens September 2023, könnte aber natürlich jederzeit wieder installiert werden).


Gelegentliche Parkbuchten dürfen nur für kurzes Halten verwendet werden.


In der Stadt Quiberon finde ich in der Nähe des Hafens Port Maria einen Platz neben der Straße, wo man für maximal 4 Stunden parken darf. 


Ich unternehme einen Rundgang, der mich quer durch die Stadt bis zum Hafen Port Haliguen führt. Es ist Markttag, und der Marktbereich ist voller Menschen. Ein Stand verkauft ungeöffnete Amazon-Pakete um 3 Euro pro 100 Gramm - ich will nicht wissen, woher die Pakete stammen. Abseits der Fußgängerzone und des Strandbereichs marschiere ich durch Wohngebiete (wie offenbar überall in Frankreich aus lauter Einfamilienhäusern bestehend), wo wenig los ist, es aber auch nichts Interessantes zu fotografieren gibt. Meiner Sammlung von Leuchttürmen! kann ich zwei weitere Exemplare hinzufügen. Nach fast zweieinhalb Stunden und nicht ganz 8 km treffe ich wieder bei Ludwig ein, wo ich einen Mittagssnack esse (das gleiche wie gestern). Nachfolgend einige Fotos:









Ich fahre nach Carnac, wo die Steinzeitmenschen die weltweit umfangreichste Ansammlung von Hinkelsteinen aufgestellt haben. Ich parke bei der Maison des Megalithes, ...


... wo man sich Infos dazu ansehen (Obelix war es nicht!) und unnützes Zeug aka Souvenirs kaufen kann.


Man könnte sich mit einem Touristenzug oder kleinen Bussen zu den Hinkelstein-Ansammlungen transportieren lassen, aber ich gehe zu Fuß. Unsere Vorfahren haben mehrere Felder mit Menhiren angelegt. Etwas abseits befinden sich einige weitere Steine namens Quadrilatere du Manio, wo sich ein paar Leute wie Zombies zwischen den Menhiren bewegen oder sie umarmen - vermutlich glauben sie an irgendwelche geheimnisvollen Kräfte. Vielleicht werden diese Kräfte auch von Fotos übertragen. Ihr solltet also das Tablet oder Handy oder den Computer umarmen, während ihr meinen Blog lest:








Ich fahre zum Parkplatz P1, der der offizielle WoMo-Stellplatz ist. Laut Park4night ist er zwischen 15.6. und 15.9. kostenpflichtig, doch der Bezahlautomat ist verhüllt. Ich beschließe, hier die Nacht zu verbringen.


Zuvor suche ich aber noch den Lidl in Carnac auf. Er ist ziemlich klein und verfügt nur über wenige Parkplätze.


Als Abendessen lasse ich mir heute Frikadellen schmecken.


Mein Weg durch Quiberon:


Mein Weg zu den Menhirfeldern von Carnac:


Meine Route:



Kilometerstand: 4280 km (49 km gefahren und heute nur 25.000 Schritte gegangen).